Telefontraining fĂŒr Customer Service Mitarbeiter

Profi-Tipps vom Sales Viking

Telefonierst du jeden Tag stundenlang und bekommst trotzdem kaum Termine? Enden deine TelefongesprĂ€che hĂ€ufig bei der Assistentin mit der Frage: „Worum geht’s denn bitte eigentlich?“ FĂŒrchtest du die grausame Legende vom berĂŒchtigten „Vorzimmer-Drachen?“ Oder ist dein „Angstgegner“ der Kunde, „das unbekannte Wesen“? Kommen dir manche dieser Problemstellungen bekannt vor? Dann nutze das Sales-Viking-Telefontraining:

Im dritten und letzten Teil unserer Blogreihe zum Thema Telefontraining behandeln wir Tipps speziell fĂŒr den Customer Service oder Customer Support


Weg vom Fach-Geschwurbel, hin zur echten UnterstĂŒtzung

Der Customer Service / Customer Support ist ein heikles Thema. Es kommt nicht nur zu Anfragen, sondern auch zu Reklamationen. Umso wichtiger ist es, dass die Customer Service/Support-Mitarbeiter ruhig und gelassen bleiben, egal wie aufbrausend der Kunde am anderen Ende der Leitung gerade ist.

Jedes GesprĂ€ch muss lösungsorientiert und sachlich sein. Was dabei aber leider sehr oft vergessen wird: Kunden sprechen eine andere Sprache als dein Team. Wenn der technische Support zu viele Fachbegriffe verwendet, fĂŒhlt sich der Kunde nicht verstanden. Und die Lösung rĂŒckt auch in weite Ferne. Deshalb ist es besonders wichtig, dass sich Supporter in ihre Zielgruppe einfĂŒhlen und die Fachsprache entsprechend ĂŒbersetzen bzw. niederschwellig kommunizieren können.

Damit das auch dann gelingt, wenn ein Anruf dem nĂ€chsten folgt und die Kunden ihren ganzen Frust am Support-Mitarbeiter auslassen, braucht dein Customer Service ein ausgezeichnetes Training. Danach wissen sie, wie sie wĂŒtende Kunden schnell beruhigen und abholen – und das SupportgesprĂ€ch fĂŒr beide Seiten zu einer positiven Erfahrung wird.

Wie das geht, verraten wir dir und deinem Team im Telefontraining fĂŒr Customer Service/Support-Mitarbeiter! Vorab gibt es hier fĂŒnf Tipps fĂŒr schwierige GesprĂ€che im Kundenservice!

5 Tipps fĂŒr erfolgreiche Customer Service Telefonate

Die folgenden fĂŒnf Tipps helfen dir, deine Kundentelefonate in Eigenregie bereits merkbar zu optimieren:

 

Tipp 1: Sei freundlich!
Nichts bringt einen Kunden mehr in Rage als unfreundliche Servicemitarbeiter. Das gilt fĂŒr die digitale Welt und analog. Bleib freundlich, selbst wenn du einen schlechten Tag hattest oder dein Vorgesetzter mit dem falschen Fuß aufgestanden ist. Dein Anrufer kann nichts dafĂŒr. Freundlichkeit und eine positive Grundeinstellung sorgen dafĂŒr, dass einem die Arbeit hĂ€ufig leichter von der Hand geht. Und deine Freundlichkeit wird auch so manchen schwierigen Kunden rasch besĂ€nftigen.

 

Tipp 2: Lass den Kunden aussprechen!
In manchen Call-Centern gibt es die Direktive, dass ein GesprĂ€ch z.B. nicht lĂ€nger als drei Minuten dauern sollte. Das funktioniert aber in der RealitĂ€t nicht wirklich. Und schon gar nicht in der RealitĂ€t von Unternehmen und Firmen, die das Credo haben, einen richtigen und guten Kundenservice anzubieten. NatĂŒrlich musst du dir nicht den fĂŒnfzehnminĂŒtigen, langatmigen Monolog des mitteilungsbedĂŒrftigen Rentners ĂŒber das Wetter, seinen Dackel, die anstrengenden Nachbarn oder das letzte Treffen des Sparvereins anhören, aber unterbrich den Kunden nicht zu frĂŒh und versuche ihn höflich wieder zum eigentlichen Grund seines Anrufs zu leiten. Ähnlich verhĂ€lt es sich bei Kunden in Rage. Gib ihnen ein wenig Zeit, Dampf abzulassen und ihren Ärger zu kommunizieren. Mach dir gleich zu Beginn Notizen ĂŒber die eigentliche Problemstellung. Denn auch wenn der Beginn eines Anrufs manchmal bereits emotional ist, erlĂ€utert der Anrufer meist gleich sein Problem.

 

Tipp 3: Nimm Kundenreklamationen ernst!
NatĂŒrlich gibt es sie, die Anrufer, die sich immer ĂŒber alles beschweren und hĂ€ufig auch ĂŒber Fehler, die gar nicht bei dir liegen. Es gibt aber auch jene, die sich völlig berechtigt beschweren. Und diese Kunden gilt es ernst zu nehmen. Zeige Empathie und VerstĂ€ndnis z.B. mit dem Satz: „Da wĂ€re ich an Ihrer Stelle natĂŒrlich auch verĂ€rgert. Das ist völlig nachvollziehbar.“ Damit verbĂŒndest du dich mit dem verĂ€rgerten Kunden und kommst ihm auch in der Kommunikation entgegen. Zeitgleich steigt auch sein Vertrauen in dich als Person. Verdeutliche, dass du dich persönlich um sein Anliegen kĂŒmmerst und zeige ihm Lösungswege zur Behebung des Problems.

 

Tipp 4: Hol dir Hilfe!
Vielleicht bist du einmal in der Situation, dass du bei einem technischen Problem nicht weiterhelfen kannst oder die Problemstellung auch deine Kompetenzen ĂŒbersteigt. Sei ehrlich zu dir selbst und hol dir von deinen Kollegen selbst Support. Der Kunde wĂŒrde frĂŒher oder spĂ€ter ohnehin bemerken, dass du aktuell nicht in der Lage bist, ihm bei seinem Problem zu helfen, sodass er rasch mit jemanden sprechen kann, der ihm in der aktuellen Problemsituation beistehen kann. Und sag niemals: „DafĂŒr bin ich nicht zustĂ€ndig“, ohne den Anrufer direkt an jene Person weiterzuvermitteln, die dafĂŒr auch zustĂ€ndig ist.

 

Tipp 5: Beende das GesprÀch immer positiv!
Bei TelefongesprĂ€chen verhĂ€lt es sich wie bei PrĂ€sentationen oder Filmen: Der Schluss bleibt immer am meisten im GedĂ€chtnis. Hier hast du die Möglichkeit, dafĂŒr zu sorgen, dass der Kunde den Hörer mit einem guten GefĂŒhl zur Seite legt. Erkundige dich, ob es beim Kunden noch Fragen gibt. Bedanke dich fĂŒr die Geduld des Kunden und wĂŒnsche einen schönen Tag. Konnte das Problem des Kunden im Telefonat nicht gelöst werden, kommunizierst du dein Bedauern und wiederholst noch einmal das weitere Vorgehen.

 

Und last but not least gilt folgende alte Wikingerweisheit, die wir gerade soeben erfunden haben:

„LĂ€chle! Du kannst sie nicht alle töten!“

 

Man kann am Telefon tatsĂ€chlich hören, ob jemand lĂ€chelt oder nicht. Voraussetzung ist aber, dass das LĂ€cheln auch von innen herauskommt. Wichtiger ist die positive Grundeinstellung. Das bestĂ€tigt auch die internationale Neurowissenschaft: Allein das GerĂ€usch eines lachenden Menschen veranlasst unser Gehirn, die Gesichtsmuskeln darauf vorzubereiten, mitzulĂ€cheln. Lachen und LĂ€cheln ist also tatsĂ€chlich ansteckend. Und zuletzt gilt auch noch im harten GeschĂ€ft des Custumer Supports: „Nimm es nicht persönlich!“

 

Weitere Tipps fĂŒr das Telefontraining erfĂ€hrst du vom Sales Viking persönlich!

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Dein Ansprechpartner

Christoph Nestinger
GeschĂ€ftsfĂŒhrer & Gesellschafter
Sales Viking_Christoph Nesrtinger